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Neu und Cool: Thema des Monats

Texas



„Don´t mess with Texas!“ – Diesen Spruch gibt es im besagten Bundesstaat auf T-Shirts, Schlüsselanhängern, Mützen, Postkarten und vielen anderen mehr oder weniger praktischen Dingen des Alltags. Und man sollte sich ihn zu Herzen nehmen, wenn man den 28. Staat der USA besucht. Texas ist nach Alaska der zweitgrößte Staat der USA und hat nach Kalifornien die zweitgrößte Bevölkerungszahl.
Anfang April begann meine Tour in Houston, wo der A380 am George Bush Intercontinental Airport landete. Es folgten einige Tage in und um Houston, in denen auch ein Trip nach Huntsville angesagt war. Dort ist das Gefängnis, in dem die Hinrichtungen des Staates vollzogen werden. Danach ging es weiter nach Corpus Christi, wo die „USS Lexington“, ein alter Flugzeugträger, im Hafen liegt. Im zweiten Weltkrieg noch im Einsatz, jetzt als Museumsschiff ein sehr eindrucksvoller Anblick. Anschließend fuhren wir direkt an die südliche Grenze nach Brownsville, ein kleines Städtchen, wo man schon etwas vom mexikanischen Flair spüren kann.
Im Anschluss ging es in Richtung Norden über Laredo, San Antonio und Austin bis nach Amarillo. In Austin kann man sich das State Capitol in Downtown anschauen. Ein weiteres Highlight ist die Congress Avenue Bridge, unter der Millionen von Fledermäusen leben, die in der Abenddämmerung in den Himmel schwärmen. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen! Außerdem kann man ein Stückchen auf der Historic Route 66 fahren. Ein leckeres Steak genehmigt man sich gern im stilvollen Western-Ambiente auf der „Big Texan Steak Ranch“ und die ganz Mutigen stellen sich auch dem 72-Unzen-Steak (ca. 2 kg), dass innerhalb einer Stunde samt Beilagen gegessen werden muss, denn nur dann braucht man es nicht zu bezahlen.
Egal ob Auto-Fan oder nicht, die Cadillac-Ranch muss jeder gesehen haben! 10 Cadillacs sind bei Amarillo auf dem Feld zur Hälfte eingegraben, über die Jahre verziert mit allerhand Farbe, Sprüchen, Liebeserklärungen und ein paar Pistolenkugeln.
Nächster Stopp war in Dallas. Dort ist der Besuch des Museums „The Sixth Floor“ auf der Elm Street natürlich Pflicht. Die Stellen, an denen John F. Kennedy 1963 von den tödlichen Schüssen getroffen wurde, sind auf der Straße mit weißen Kreuzen markiert. Ein sehr eindrucksvolles Erlebnis.
Die Rundtour durch Texas endete wieder in Houston, wo man sich Downtown anschauen kann, das zum Teil untertunnelt ist. Im Sommer ist es so heiß, dass es auf der Straße unerträglich wird, und sich das Leben unter die Erde verlagert. In den Tunneln befinden sich mehrere Einkaufsmöglichkeiten, man kann essen und entspannen. Des Weiteren kann man im 60. Stock eines Hochhauses den wunderbaren Ausblick über die Stadt genießen. Last but not least ist noch zu sagen, dass die Tour knapp 6000 km lang war - die texanischen Weiten sollte man nicht unterschätzen!
Eine Reise in die USA lohnt sich auf jeden Fall, die Leute sind nett und man ist immer willkommen. Zudem kann man sich etwas mit der Lebensweise der Leute vertraut machen und kehrt um einige Erfahrungen reicher nach Hause zurück.
„Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ fasst es eigentlich sehr gut zusammen!

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